22.09.2011

Kinder, wie die Zeit vergeht

Un!glaub!lich! wie schnell die Zeit vergeht.
Man sagt ja, dass man an den eigenen Kindern sehen kann, wie schnell die Zeit vergeht. Und da ist etwas wahres dran. Gestern noch lagen sie im Kinderwagen, heute fahren sie alleine zum Shoppen, weil der Geschmack von Mutter (und vor allem Vater) gar nicht geht und morgen fahren sie alleine nach Vancouver…
Und man sieht aber auch wie schnell die Zeit vergeht, wenn man sich anschaut, wann ich hier zum letzten Mal etwas über Maja geschrieben habe. 
Unfassbar lange 2 Monate ist das jetzt her.
Aber das ist auch ein Zeichen dafür, dass bei uns alles gut ist. Und wir und Maja uns miteinander eingelebt haben. Der Hund ist fester Bestandteil der Familie geworden und wir haben eine gewisse positive Routine miteinander entwickelt.

2 Monate sind jetzt auch nicht die Welt im Leben eines Hundes, aber für einen Blog schon.
Und auch bei Maja hat sich in den letzten Wochen einiges getan. Nicht nur, dass sie noch größer geworden ist, nein sie ist auch noch kastriert worden. Ja, bei  Hunden kann sowohl sterilisiert, als auch kastriert werden.
Hier kurz die Unterschiede:
Bei der Sterilisation werden die Eileiter unterbunden. Die Hündin kann nun zwar keinen Nachwuchs bekommen, ist aber weiterhin hormonell aktiv: sie wird nach wie vor läufig, bleibt für die Rüden attraktiv, hat weiterhin Blutungen. 
Hierzulande wird dieser Eingriff nicht durchgeführt, da er für die Hündin überhaupt keinen Vorteil hat. Sie unterliegt weiterhin dem hormonellen Läufigkeitsstress und Sie haben weiterhin die Probleme mit den Blutungen und den interessierten Rüden.

Bei der Kastration gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten. 
Werden nur die Eierstöcke entfernt spricht man von der Ovarioektomie (OE), 
 bei der Entfernung von Eierstöcken inklusive der gesamten Gebärmutter von der Ovariohysterektomie (OHE).

Bei der Kastration einer gesunden Hündin, so haben wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, gibt es keine begründete Indikation für die Mitentfernung der Gebärmutter.
Im Gegenteil sollte nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen die Ovarioektomie (nur Entfernung der Eierstöcke) als Methode der Wahl betrachtet werden. Und das haben wir auch nur machen lassen. Die Kastration stellt eine dauerhaft sichere Empfängnisverhütung dar, es können keine Läufigkeitsprobleme, Scheinträchtigkeit mehr auftreten.
Mehr Informationen findet zu dem Thema  findet ihr dazu auch unter diesem Link (Klick mich)
Wir haben natürlich lange darüber diskutiert ob vor oder nach der ersten Läufigkeit, und haben uns dann für die Kastration vor der ersten Läufigkeit entschieden. 
Und Maja war zwar nach dem operativen Eingriff zwei Tage etwas geschafft, aber bereits am Sonntag (Freitagnachmittag war die OP) wieder die Alte. Und sie hat sich davon auch unbeeindruckt gelassen. Wir hatten auch keinerlei Komplikationen danach und sind froh, dass wir das gemacht haben. Auch weil Maja bei einem Wurf bis zu 12 Welpen bekommen hätte. Und wer will bitte die Verantwortung für 12 Welpen übernehmen?

Alles in allem ist Maja eine sehr rudelbezogene Hündin, die ihren Jagdtrieb hat, der aber nicht wirklich ausgeprägt ist. Sie ist darauf bedacht, dass alle in ihrem Rudel dabei sind, es allen gut geht und sie allen viel Aufmerksamkeit schenkt. Auch weil sie so natürlich deutlich mehr bespielt und bespaßt wird. Und Spaß hat sie, macht sie und werden wir mit ihr hoffentlich noch viel haben.
>tw>

16.07.2011

Hund oder nicht Hund.

Das ist bei uns seit vier Monaten keine Frage mehr, sondern gelebte Realität.
Das lange Zeit undenkbare wurde wahr...


Hundebesitzer sagen immer: 
„Der/die gibt unglaublich viel Liebe“, 
„Ein Hunde benötigt viel Zuwendung/Zeit“, 
„Er/Sie ist wie ein Kind!“, 
„Ein Hund ist der beste Freund des Menschen“.

OK, es gibt leider auch Menschen  die haben zwar einen Hund, aber es wäre besser sie hätten ihn nicht. Weil sie damit nicht klar kommen, ihn quälen oder schlicht und einfach mit dem Hund, seinen Anforderungen und/oder Bedürfnissen überfordert sind.

All diese Dinge hört man, sieht man und merkt man an, wenn man selber keinen Hund hat. 
Nicht umsonst sind Hundebesitzer sehr oft mit anderen Hundebesitzern befreundet, denn die haben, ähnlich wie Familien mit Kindern, gemeinsame Anknüpfungspunkte und Interessen.
Aber das sind auch alles Dinge, die man sich vorher überlegen sollte, bevor man das erste Mal darüber nachdenkt, sich einen Hund anzuschaffen.

Ja, ein Hund kostet Zeit.
Ja, ein Hund benötigt Aufmerksamkeit.
Ja, ein Hund muss erzogen werden. Und zwar jeden Tag. Genau genommen erzieht der Hund einen, denn wir Menschen müssen lernen, wie ein Hund ist. Der Hund lernt nichts.
Und ja, ein Hund ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Jeden einzelnen Tag. Wer das alles nicht will, kann oder Angst davor hat, sollte es sich zweimal überlegen, ob er sich einen Hund anschafft.

Auch hier sind die Parallelen zu den Kindern beeindruckend.
Wer Kinder hat und weiß, wie ein Lächeln eines Kindes aus einem schlechten Tag einen schönen Tag machen kann, der weiß auch wie es ist, wenn man einen Hund hat. Denn es fühlt sich genauso an.

Wir vier haben heute ganz klar eine gemeinsame Meinung zu der Entscheidung, die wir vor vier Monaten getroffen und in die Tat umgesetzt haben: 
Wir haben genau das richtige getan!
Und das auch zur richtigen Zeit.
Mit dem richtigen Hund!

Es mag das Glück der Doofen gewesen sein, das uns genau den richtigen Hund für uns und unsere Ansprüche gebracht hat. Oder Zufall, Glück oder sonst was.

Aber eines ist es gewiss:
Die beste Entscheidung die wir in den letzten Jahren als Familie getroffen haben.
Maja ist der Hund, den man sich wünscht.
Lieb, niedlich (Hübsch klingt zu kitschig, trifft es aber viel besser) ein Rudeltier (und damit sehr auf Ausgewogenheit in der Gruppe fixiert), verspielt, verschmust, gut erzogen (inzwischen) und sie gibt allen jeden Tag all ihre Zuneigung.  Sie schafft es, dass wir jeden Tag Spaß haben und selbst den größten Stress vergessen. Und sei es für ein paar Minuten.
Maja mit 7 Monaten. Immer noch nicht ganz ausgewachsen...

Sie schafft es, dass wir wieder viel mehr zusammen machen. Und sei es die allabendliche, ausführliche Schlussrunde. Und das alles zusammen als Familie. Seit vier Monaten als fünfköpfige Familie!
(tw)

23.06.2011

Alles schick

Kurzes Feedback, damit ihr Euch keine Sorgen macht.
Maja und uns geht es gut.
Genau genommen sehr gut.
Sie wiegt inzwischen fast 22 Kilo und kommt mit dem Kopf locker an den Esstisch.
Das macht das Vorbereiten der Essen etwas anstrengender, weil man vermehrt auf Maja aufpassen muss.
Selbst der Verzehr der Kirschen unseres Kirschbaums lindert ihren unbändigen Hunger nicht.
Aber das ist ja inzwischen nichts Neues, wissen wir doch, dass der Hund vom Wolf abstammt und als solcher ständig Hunger hat und ein Sättigungsgefühl nicht kennt.
Maja beim Futtersackspiel

Ich für meinen Teil kann sehr gut nachvollziehen wie sich das anfühlt.
Seit ich nicht mehr Rauche, könnte ich den ganzen Tag essen. Das schlimme dabei:
Maja nimmt kaum zu, ich hingegen sehe bald aus wie das Michelin-Männchen.
Nur etwas länger...

Woin wir uns unterscheiden?
Maja hat viel Auslauf und läuft dabei permanent.
Ich hingegen gehe mit ihr zwar Gassi.
Aber wie gesagt: Ich gehe, sie läuft...
Und des weiteren besteht Sport bei mir aus Golf. Und das ist bekanntlich nicht gerade eine Sporart, die zum Abnehmen anregt. Aber das will und wird sich ändern, hoffentlich...
Ich habe mir fest vorgenommen mehr zu joggen und Fahrrad zu fahren.
Und das dann nicht nur so, sondern auch und mit Maja.
Ob die das mitmacht, weiß ich nicht.

Aber wir werden es probieren und dann hier sicherlich darüber auch berichten.
Genauso wie ich davon berichten werde, wie der erst Tag sein wird, an dem wir Maja weggegeben haben werden.
Samstag ist es soweit.
Wir sind zu einer Konfirmation eingeladen und Abends dann noch bei einem Geburtstag. Deshalb wird Maja den Tag bei Freunden verbringen, die auf sie aufpassen.
Das wird ihr sogar gefallen, denn dort trifft sie u.a. auch auf Emma, ihre Schwester wieder.
Wie es uns dabei gehen wird? Keine Ahnung.
Auch darüber werde ich berichten.
Bis dahin wünschen wir sonnige Tage(tw)

14.06.2011

Axel Schulz bei uns zu Hause?

Als meine Frau ins Schlafzimmer gestürzt kam und mich lauthals weckte mit den Worten:
"Schatz, steh auf, Maja geht es nicht gut!"
war mir schlagartig klar, dass heute der Tag war, auf den wohl alle Tierbesitzer voller Sorge warten und von dem sie hoffen, dass er nie eintreten möge. Der Tag, an dem das Haustier Notärztliche Hilfe braucht. Bzw. man denkt, dass es sie braucht.
Ich also raus aus dem Bett, rein in die Jeans und runter.
Und, was soll ich euch sagen? 
Mir kommt direkt auch schon Axel Schulz (der „Boxer“, doch den kennt ihr, der mit der Fackelmann-Mütze…) entgegen.  Zumindest sah Schulz so meistens bereits vor seinen Kämpfen aus. 
Dicke Augen, zugeschwollenes Gesicht. 
Nur, dass Aki damals auf zwei und nicht auf vier Beinen daher kam…
Was soll ich sagen?
Maja sah aus, als würde ihr Gesicht sich gleich komplett verabschieden und zu schwellen. 
Also, was tun?
Notarzt?
Gute Idee. 
Doch wie und wo erreicht man den für Tiere?
110? 
Wohl kaum...
Also, Google an und los ging die Suche.
Ich kann Euch jetzt aus Erfahrung sagen, dass man sich am besten bereits im Vorfeld die notwendigen Nummern und Adressen raus sucht und diese auf Nachhaltigkeit (ob es den Laden noch gibt) prüft. 
Denn wenn man voller Panik und Sorge anfängt zu suchen, wird jeder Fehltreffer (und es gab einige) mit wachsender Verzweiflung kommentiert. Und ich muss gestehen, dass ich keine Ahnung hatte, wie unterversorgt eine Stadt wie Potsdam in Sachen Notarzt für Tiere ist.

Nach 15 Minuten Suche und einem Telefonat mit einer Tiernotfallklinik in Berlin, fanden wir beide parallel die Adresse der Tierklinik Potsdam und dazu heraus, dass die zwar Notdienst haben, aber nicht ans Telefon gehen. Wir also raus ins Auto und los.

Maja hatte sich schon freiwillig und ohne Aufforderung ins Auto begeben, ein Umstand, der uns noch mehr Sorgen machte. Allerdings hatte sie sich in der Zwischenzeit, nach diversen wilden Minuten, wieder komplett beruhigt. Und so fuhren wir in die Tierklinik Potsdam wo man direkt schon beim Anblick von Maja lapidar feststellte:
"Insektenstich. Wahrscheinlich Biene."
Als der Arzt kam, bestätigte er diese Diagnose und schon waren wir beruhigter.
Maja bekam eine Spritze gegen die Schwellung und wir die Ansage sie nicht vor dem Abend zu füttern.
Die Moral von der Geschicht: 
Suche Nummern in Panik nicht!


Seit heute wissen wir, was wir im Notfall machen müssen. 
Den Hund ins Auto und schnellstmöglich ab in die Tierklinik. 
Alles andere wird nichts.
Wer auf Notdienste bei Tieren wartet, wartet auch auf den Weihnachtsmann.
Zumindest in Potsdam. (tw)

18.05.2011

Irgendwann ist immer das erste Mal

man sagt nicht zu unrecht, dass der Mensch zur Hundeschule geht, um zu lernen wie sein Hund tickt.
Eines ist nämlich auch klar.
Wir Menschen werden den Hund nie ändern.
und er wird sich nie für uns anpassen oder Gewohnheiten ganz ablegen.
Abläufe und Befehle kann der Mensch dem Hund antrainieren.
Wichtig ist es aber auch, zu verstehen, dass der Hund ein Hund ist und als solcher vom Wolf abstammt.
Und das der Hund immer Hunger hat, weil ihm das Sättigungsgefühl total fehlt.
Der Hund frisst also alles, was er bekommen kann.
Maja, die ganz schön gewachsen ist, hat aber dennoch noch nie bei Tisch gebettelt.
Oder sonst etwas vom Tisch geholt.
Den Appetit machen wir uns ja bei ihrer Erziehung sehr erfolgreich zu Nutzen um ihr ein paar Abläufe und (einfache) Befehle beizubringen.
Der Hunger macht vieles möglich.
Und wir haben mit dieser Methode sehr gute Erfahrungen gemacht.
Auch sehr schnell.
Aber wenn wir nicht konsequent und Aufmerksam sind, werden wir viele Dinge erst wieder mühsam antrainieren müssen, denn der Hund vergisst viel schneller als er lernt.
Und er versucht jeden Tag sich in der Hierarchie seines Rudels (als uns) zu beweisen und zu testen,was alles geht und ob er vllt. heute der Chef sein wird.
Da muss man aufmerksam und konsequent sein, sonst gewinnt der Hund.
Und genau das war ich gestern nicht.
Aufmerksam..
Gestern habe ich mal wieder gekocht.
Es gab Backofenkartoffeln, Salat und leckere Rinder-Steaks.
Dafür habe ich die Steaks auf dem Arbeitsbrett vorbereitet während Maja sehr entspannt war. Auch war sie nicht wirklich in der Küche, die bei uns ins Esszimmer und das ins Wohnzimmer übergeht, sondern mehr so im Wohnzimmer.
Da klingelt es an der Tür und ich gehe öffnen, weil die Handwerker für den Wintergartenumbau da waren.
Das nächste was wir hören ist Anna, die NEIN ruft und das Maja sich ein Steak geholt und gegessen hat.
Und das mit viel Genuss.
Und ich muss sagen, dass ich ihr nicht böse bin, denn ich habe den Fehler gemacht und das wirklich leckere Fleisch unbeaufsichtigt gelassen.
Und ich muss sagen, dass ich ihr das Steak gönne, denn es war wirklich lecker und sie ist nur ihrem wölfischen Ur-Instinkt gefolgt.
Bestrafen konnten wir sie dafür auch nicht, denn das wäre nur direkt beim Zugriff gegangen.
Jetzt allerdings werden wir alle besser aufpassen.
Und das auch müssen, denn Maja hat gestern auch etwas "Wichtiges" gelernt.
Auf der Arbeitsfläche in der Küche liegen lecker Sachen...(tw)

14.05.2011

Maja und ihr Futtersack

Da sind wir mal wieder.
Das wir uns nicht regelmäßiger melden, tut uns leid.
Aber zum einen ist dafür nicht immer Zeit und zum anderen gibt es auch nicht immer etwas Neues zu erzählen.


Seit dem letzten Eintrag haben Maja und wir eine Menge erlebt und sie wächst und ist inzwischen schon ein richtig "großer" Hund. Im Sinne von Größe. Die Leute auf der Strasse kommen nicht mehr all und wollen sie streicheln, weil sie "sooooo süssssssss ist!"
Dabei ist sie es, nur halt etwas größer.
Maja. wie leicht geschafft

Seit 2 Wochen bekommt Maja ihr Futter nur noch wenn sie etwas dafür tut.
Das klingt härter als es ist, denn eigentlich ist es nur ein Spiel, bei dem sie lernt, auf ihren Namen zu hören. Und dafür bekommt sie das was sie am liebsten mag: Futter
Das Spiel ist ganz einfach.
Wir vier verteilen wir uns Abends im Garten (wenn es regnet auch mal im Wohn- und Esszimmer) und haben alle Futter von ihr. Wechselweise ruft eine(r) von uns sie und wenn sie kommt (inzwischen kommt sie fast immer), gibt es Futter (Trockenfutter, keine Sorge...).
Das funtioniert inzwischen richtig super.
Morgens bekommt sie ihr Futter per Futterbeutel auf einer großen Wiese, wo der Beutel geworfen wird. Sie bringt ihn dann und bekommt dafür Futter als Belohnung.
Das in Kombination mit dem Erlernen von Befehlen wie Sitz, Platz, Bleib oder Five (Pfötchen) hat dazu geführt, dass Maja inzwischen wirklich sehr gut hört. Auch beim Spazierengehen ist sie inzwischen viel entspannter, weil wir da den Sack auch immer wieder mal dabei haben.
Und sie kommt, wenn man sie ruft oder weitergeht.
Es könnte ja Futter geben...
Ihr Futter (Happy Dog) ist eine Empfehlung von einem lieben Freund (Danke Thorsten) und man sieht ihr an, dass es ihr bekommt. Ihr Fell glänzt, siie riecht nicht so und mögen tut sie ihr Happy-Dog Trockenfutter auch.


Anonsten bleibt festzuhalten, dass nach wie vor alle in der Familie extrem viel Spaß mit ihr haben und wir es sehr genießen, dass sie bei uns ist.
Sie ist ein absoluter Sonnenschein, bellt (fast) nie und ist auch sonst super lieb zu allen. Auch mit den Hunden in der Nachbarschaft klappt alles bestens.
Was sie aber wird: Groß. Und zwar richtig groß.
Aber das war auch gewünscht und passt auch. (tw)

26.04.2011

Wiedersehen

Maja stammt ja aus einem Wurf von 11 Welpen.
11! Welpen! = 10 Geschwister.
Und da ergibt es sich, dass man der einen oder anderen Schwester bzw. Bruder mal über den Weg läuft.
Meistens auf dem Reiterhof, auf dem Anna ja nach wie vor reitet, denn dort sind zur Zeit noch zwei ihrer Geschwister beheimatet.
Anna beim ersten Ausritt 2011
Aber da Majas Geschwister auch an ein paar Bekannte gegangen sind, ergibt sich auch dort die Gelegenheit für ein Wiedersehen. So auch Ostersonntag, als Maja auf ihre Schwester Emma traf, als wir gemeinsam mit den Riessbecks/Krugs und deren 5 Hunden einen Spaziergang am und auf dem Deich an der Havel gemacht haben.
Was soll man sagen?

Die 6 Hunde hatten viel Spaß, Maja und Emma 3 Stunden Dauersstress beim gegenseitigen Herumtollen und -toben.
Fragt nicht wer da gerade Maja und wer Emma ist...!

Selbst als bei beiden die Kräfte schon zu Ende waren wurde weiter getobt. Immer weiter und weiter.
Maja war dann abends so kaputt, dass es nur noch für eine kleine Runde und ihren Futter-gegen-auf-Namen-hören-Lehrgang gereicht hat. Und wenn ich es richtig sehe, pennt sie heute Vormittag, nur unterbrochen von einem morgendlichen Gang um die Häuser und der ersten Fütterung des Tages, immer noch. So kaputt ist sie. Aber sie war auch extrem glücklich.
Das Trainingsprogramm "Futter-gegen-auf-Namen-hören" funktioniert auch immer besser.Sie hört immer mehr auf ihren Namen. (tw)

19.04.2011

Endlich. Mal wieder.


Keine Sorge, unsere Euphorie um Maja hat nicht nachgelassen. 
Im Gegenteil. 
Es waren halt in letzter Zeit einfach zu viele andere Dinge, die mich abgehalten haben, mich hier zu melden. 
Und die Mädels, die auch schreiben wollten, hatten scheinbar auch viel zu tun.
Aber sie wollen das ändern. Haben sie mir versprochen.

Ein kurzes Update:
Maja ist inzwischen fast 6 Wochen bei uns.
Sie wächst und wächst, wir sind gespannt, wohin. Und das nicht nur körperlich, sondern auch in Sachen Selbstvertrauen, wie ihr Fight und dann auch „Sieg“ gegen die deutlich größere Alina zeigt 
 Sorry für die miese Bildqualität, aber das IPhone 3…

OK, Alina kam da gerade von 45 Min. Fahrradtour und war deshalb wohl deutlich kaputter als sonst. 
Und am Ende der allabendlichen Spielrunde war dann Alina diejenige die die Oberhand behalten hat. 
Aber es war schön zu sehen, wie mutig und beherzt Maja die Sache inzwischen angeht. Aber nicht nur bei anderen Hunden, sondern dann auch bei uns… Wie es bei den Jugendlichen so üblich ist, machen sie alles. Nur nicht das was sie sollen. Momentan ist das eher anstrengend. 
Es gibt Situationen, da klappt dass schon alles ziemlich gut, aber dann gibt es auch wieder Phasen da macht sie was sie will. 
Bei Maja ist das übrigens genauso wie bei den Kids...
Nächste Woche steht die nächste Impfung an und dann werden wir auch genau Daten zu Größe und Gewicht bekommen. 
Bis dahin wünschen wir Euch ein frohes Osterfest!(tw)

08.04.2011

4 Wochen sind ein Monat. Fast!

4 Wochen.
Und noch nicht einmal richtig gewaschen.
Bei einem Menschen (nahezu) undenkbar.
Für einen Hund wohl eher "Normalität", oder?

OK wenn man den Gartenschlauch und etwas Nassspritzen damit als Wäsche bezeichnen wollen würde, dann hat Maja schon geduscht.
Aber nicht wirklich, denn da sie das nicht toll fand, war sie sehr schnell weg...

Wer einen Hund hat weiß, wie schnell eben dieser Hund einen Eigengeruch annimmt, der dann auch im ganzen Haus zu riechen ist...
Wenn man dann auch noch einen „kleinen Hund“ hat, der sich ständig den anderen Hunden unterwirft und damit im Dreck liegt, dann riecht der noch mehr.
Und wenn dieser Hund dann auch noch fast täglich von einer Dogge vollgesabbert wird, dann ist das Maß irgendwann voll.
Am Mittwoch war es dann soweit. Es war Badetag angesagt.
Und zwar so richtig. Mit allem Pipapo…
video


Und, was soll man sagen?
OK, das Video ist qualitativ eher drittklassig, was aber dem Mangel an Licht geschuldet ist.
Maja hat das aber super mitgemacht.
Sie hat weder vor Angst gewinselt noch ihr Geschäft in die Wanne gemacht, sondern einigermaßen still gehalten.
Und wir alle hatten viel Spaß dabei...

Generell ist nach gut 4Wochen Hund in Familie festzuhalten, dass Maja sehr auf die Familie bezogen und eher ruhig ist. Ein Hütehund also.
Das ist absolut prima, denn das will man ja auch genauso, oder?
Einen ruhigen Hund, der sehr schmusig und dennoch verspielt ist, wenn man spielen will.
Und der dann auch noch gehorcht.
OK. Das mit dem Gehorchen klappt nicht immer, vor allem wenn sie eine Spur aufgenommen hat.
Aber wir arbeiten regelmässig dran. Und zwar alle fünf..
.
Das mit dem verschmust und lieb sein, ist manchmal aber auch anstrengend, denn sie freut sich jedes Mal dermaßen, dass man aufpassen muss, dass der Hund einen nicht ertränkt…
Anders formuliert:
Wer bei uns einbricht, läuft Gefahr durch Hundeurin ertränkt zu werden. Und wenn man das "überlebt" hat, wird man mit dem Schwanz zu Tode gewedelt...

Aber wir jammern, wenn wir jammern würden, auf extrem hohem Niveau.
Denn Jammern macht Maja auch nie. Oder rumbellen.
Sie bellt so selten das wir uns jedes Mal erschrecken, wenn sie es denn tut...
Offensichtlich haben wir genau den richtigen, den perfekten, Hund aus dem Wurf erwischt.
Aber wer weiß, wie sie sich weiter entwickelt.
Bisher ist es auch anstrengend, weil man permanent „erziehen“ muss, aber auch viel besser als erhofft.(tw)

04.04.2011

Wieder vollzählig!

Erst einmal das wichtigste vorab:
Anna ist seit heute wieder zu Hause.
Nachdem sie am Donnerstagabend von einem bösen Magen-Darmvirus im Krankenhaus erwischt wurde und bis Samstagabend eher sehr schlecht aussah, geht es ihr seit Sonntag wieder als wäre nie etwas gewesen. Und da auch mit dieser komischen Purpura Schönlein Henoch Krankheit (klicken) alles gut ist und auch die Niere wohl nichts abbekommen hat, durfte sie heute nach Hause.
Endlich!
Was soll man sagen?
Nicht nur bei Maja war die Freude riesig.
Anna wurde begrüßt, als wäre sie nicht eine Woche sondern ein ganzes Jahr weg gewesen.
Maja konnte sich genauso wenig vor Freude einkriegen wie wir.
Und das, obwohl Maja total kaputt war, als Anna rauskam, hatte sie doch heute zweimal mit ihrer neuen besten Freundin, Tini (sorry für den Fehler, die junge Hundedame heißt tatsächlich Tini!) ausführlichst getobt.

Und das was da bei den beiden abgeht, kann man weder beschreiben, noch auf Fotos oder in einem Film festhalten.
Ich habe dennoch heute ein paar Bilder gemacht, die wir Euch nicht vorenthalten wollen.
Auch aus chronologischer Plicht kann ich euch die Bilder nicht ersparen...


Dass Maja darüber hinaus in den gut drei Wochen bei uns sowohl ordentlich gewachsen als auch ein echtes Familienmitglied geworden ist, braucht man wohl nicht extra zu erwähnen, oder?

Ich weiß nicht, ob ihr das kennt (wer Kinder und/oder ein Haustier das größer als ein Vogel ist hat, wird wissen was ich meine), aber das geht alles schneller und besser als man denkt. Am Anfang waren wir sehr ängstlich, ob das alles richtig war und mit dem Hund auch alles klappt. Auch auf die Reaktion und das Verhalten der Kinder. Die ja, wie sie es in solchen Fällen wohl überall auf der Welt tun, im Vorfeld immer wieder beteuerten, wie sehr sie einen Hund wollen und sich kümmern würden.

Was soll ich sagen?
Sie tun es.
Immer noch!
Und mit immer mehr Hingabe!
Ok, es sind nur drei Wochen, aber diese drei Wochen haben uns alle zusammengeschweißt und die Kinder machen deutlich mehr, als sie müssten oder wir zu hoffen gewagt haben, Klaglos und bereitwilligst.
Hund und Familie.
Das geht immer besser.
und wird immer mehr.

OK, der Kontakt zu einigen Freunden wird wohl abbrechen, weil die keine Hunde mögen, aber das nehmen wir dann genauso billigend in Kauf, wie wir uns dank Hund neue Freunde erschließen werden.
Garantiert, denn das war schon damals bei den Kindern so, als die noch kleiner waren. Da hat man auch Freundschaften mit anderen Jungfamilien geschlossen. Einfach weil gemeinsame Interessen schon hilfreich sind. Und einem die Themen auch nie ausgehen.
Und so entwickelt sich die inzwischen fünfköpfige Familie langsam aber sicher weiter.

und ja: Sie ist tatsächlich trocken, schläft inzwischen locker durch, gehorcht schon (oft) sehr gut und lieb ihren Garten. Ohne den wäre das Leben vielleicht auch nicht so super toll, denn der hilft schon sehr.
Man kann sie schnell mal raus lassen und sie hat wunderbar Platz zum toben und wir dann zum gemeinsamen kennenlernen und üben...

Und wir haben endlich jemanden, der den Garten auch wirklich komplett nutzt. (tw)

PS Anna, Christine und auch Sophie haben versprochen, mal was zu schreiben...
Wir werden sehen...

30.03.2011

Alles ist gut

Wieder?
Endlich?
Bei Maja ist alles bestens, doch dazu komme ich gleich.
Erst einmal für alle, die es interessiert: Anna hat Pupura Schönlein Henoch (Klicken für Infos) und liegt deshalb seit ein einer Woche flach. Und nachdem es trotz strikter Bettruhe nicht besser wurde, liegt sie seit vergangenem Montag im Krankenhaus.

Deswegen kam der Blog in den letzten Tagen auch etwas zu kurz.
Aber manchmal gibt es halt wichtigere Dinge als das Leben eines Hundes.
Auch wenn der Maja heißt und wirklich süß ist.

Inzwischen geht es Anna, zumindest soweit man es sehen kann, wieder richtig gut. Sie darf aufstehen, die Schwellungen gehen zurück und Essen und Trinken funktioniert auch wieder richtig gut.
Die Ärzte wollen sie aber noch bis Montag im Krankenhaus behalten, um zu sehen, ob mit ihrer Niere alles ok ist. Wer will darf sie gerne besuchen oder anrufen. Alle anderen Informationen bekommt ihr bei uns.

Jetzt zur Heldin unseres Blogs, zu Maja.
Da die Mädels alle gerade anderweitig beschäftigt sind, versuche ich die letzten Maja-Tage mal Revue passieren zu lassen.
Also, gesundheitlich ist alles bestens, soweit man das als Außenstehender beurteilen kann.
Maja wächst, was bei der guten Nahrung (Danke Thorsten!) kein Wunder ist und hat auch sonst nichts aus zustehen.
Sie hört auch immer besser auf ihren Namen und einfache Befehle wie "Sitz". Dank der "berühmten" Leckerli-Erziehungsmethode ging das relativ einfach und auch schnell(auch hier unser Dank an Thorsten, dafür das wir ohne Leberwurstbrote ausgekommen sind).
Maja ist sehr ausgeglichen und ruhig, und wenn Sie im Büro ist klappt das meistens auch schon sehr gut. Ab und zu, wenn jemand rein kommt und sie noch nicht kennt, macht sie sich vor Freude noch leicht ein.
Einzig das Leben in einer Stadt ist ihr immer noch nicht geheuer. Sie hat eine Menge Respekt, aber das ist auch gut. Allerdings ist es auch anstrengend, wenn der Hund mitten in der Fußgängerzone zweimal vor Aufregung einen Haufen setzt. So gestern Christine passiert. Diese Stresssituationen sind hart für den Hund, aber auch für uns.
Aber das alles gehört wohl dazu und es wird auch von Mal zu Mal besser.
Zuhause ist das alles noch etwas entspannter, denn zum einen schläft sie durch. Zum anderen haben wir das Grundstück jetzt komplett eingezäunt und alte Zaunstellen geflickt.
Weitestgehend, denn vorgestern ist sie dann am Ende doch zu den Nachbarn rüber, weil wir ein Stück alten Zaun übersehen hatten. Sophie hat alles versucht sie zurück zu lcoken, aber am Ende mussten wir doch zu den Nachbarn gehen und sie "abholen".
Das Loch ist aber direkt wieder geflickt und alles ist gut.

Man merkt Maja auch immer mehr den Jagd- und Hütehund an, denn wenn wir draußen sind, gibt es nichts spannenderes als das Verfolgen einer Spur.
Zuhause hat sie ihren Platz und ihre Routinen weitestgehend gefunden.
Sehr erfreulich ist dabei u.a. dass sie uns in Ruhe lässt, wenn wir am Esstisch sitzen. Und auch dass sie sich bemerkbar macht, wenn sie muss.

Momentan hat sie ihre wilden Wochen, die bei Welpen wohl normal sein sollen, wenn sie zwischen der 12 und 16 Woche sind. Wollen wir mal hoffen, dass das dann Ende nächster Woche wirklich ruhiger wird. Denn das ist manchmal schon anstrengend. Allerdings hat sie beim Büro eine Hundefreundin gefunden, mit der sie sich bestens versteht und super gerne spielt und rumtobt. Danach ist sie jedes Mal total platt und pennt erst einmal zwei Stunden.
So wie gerade jetzt. Denn eben hat sie mit Tine gespielt…


Frisch aus dem Bürofenster gefilmt. Live und ohne Stuntmen. Die Hammerkameraführung bitte ich zu entschuldigen, denn das Video ist mit meiner Webcam aufgenommen...(tw)

27.03.2011

Kurzer Zwischenbericht.

Keine Sorge, Maja geht es gut.
Im Gegensatz zu Anna die es heftig erwischt hat. Anna liegt wirklich flach. Heftig.
Deswegen auch nur ein ganz kurzes Update, später mehr.
Maja hört inzwischen (fast) richtig gut und fühlt sich offensichtlich sehr sehr wohl.
Wir haben am Wochenende das gesamte Grundstück eingezäunt bzw. den vorhanden Zaun ausgebessert.
Deshalb konnte Maja heute fast den ganzen Tag im Garten rumtoben ohne das wir aufpassen mussten, was ihr viel Spaß bereitet.
Mein Vater kam Freitag extra angereist um uns dabei zu helfen und ist sehr angetan von Maja.
Sie hat ihn erobert. Mit viel Charme und Geduld...
Jetzt muss ich aber auch schon wieder aufhören.
Wir melden uns asap.(tw)

23.03.2011

Eingelebt!

Eingelebt?
Wenn man die letzten 12 Tage Revue passieren lässt, hat sich unser Leben erwartungsgemäß komplett verändert.
Wo vorher morgens locker Zeiten abgemacht wurden, herrscht jetzt wieder eine akribische Tagesablaufplanung.
Aber wo vorher auch das eine oder andere an nebenher war, ist jetzt ganz viel Gemeinsamkeit, Wir-Gefühl und damit Familiensinn zurück gekehrt.
Man kann auch sagen, dass Maja unser Leben umgekrempelt hat, aber zum Guten. Die anfängliche Unsicherheit bei uns und ihr ist grenzenlosem Vertrauen und Zuneigung gewichen...




Das Rudel hat sich gefunden und agiert auch als solches.
Und das mit sehr viel Spaß und Freude.


Wir alle genießen es sehr, dass Maja bei uns ist.
Sie offensichtlich auch.
Da sie weitestgehend trocken ist und die Nacht durchschläft, hat sich unser Leben in den letzten Tagen auch wieder ein Stück weit normalisiert. Wenn man von Normalität sprechen will. Und wir meilenweit von dem entfernt sind, was noch vor 13 Tagen unser Leben war, denn genau genommen ist alles total anders.
Wir sind jetzt zu fünft und finden das alles großartig!

Ich frage mich seit ein paar Tagen häufiger warum wir so lange mit einer Entscheidung pro Hund gewartet haben.
Allerdings denke ich, dass zum einen der Zeitpunkt schon optimal war, da die Kinder auch groß genug für ein Stück Verantwortung und Verständnis sind und zum anderen hat Maja sich scheinbar tatsächlich uns ausgesucht.
Anders ausgedrückt: Der Topf passt auf den Deckel!(tw)

17.03.2011

Regen

Hallo ich bin die Anna,

ich war heute mit Maja und meiner Schwester draußen.
Eigentlich nichts besonderes, aber es regnete.
Als wir wieder kamen, war Maja plattschnass.



Nachdem dem Abtrocknen begannen ihre lustigen 5 Minuten.
Diese 5 Minuten sind sehr lustig, weil Maja wild herumtollt.
Jetzt ist sie wieder locker. (aw)

Erster Tag

Heute haben wir Maja genau eine Woche.
Und dennoch ist heute der erste Tag, an dem ich, Thomas sie mal (fast) komplett habe.
Heute morgen waren wir Beide alleine auf einer ersten ausführlichen Runde.
Dann bin ich das erste Mal alleine mit ihr Auto gefahren. Nachdem sie die ersten 2 Min. etwas unglücklich war, hat sie sich dann vorzüglich verhalten. Und hier im Büro ist sie auch sehr brav.
Die erste Runde Gassi haben wir hier auch schon hinter uns, die Kollegen wurden alle freudigst begrüßt und nach den 10 Min. "einschnuppern" liegt sie hier jetzt neben mir und ist gerade eingeschlafen.
Herrlich.
Wenn das mal so bleibt, wäre das echt prima.

Edit:
Ich habe das Blog auf vielfachen Wunsch jetzt erst einmal so eingestellt, dass hier jeder kommentieren kann, ohne sich anzumelden. Mal sehen ob das klappt.
(tw)
17.03.2011

15.03.2011

Tierarzt

Es soll Tiere geben, die tierische Angst vor dem Tierarzt haben.
OK. wir streichen zwei Tiere, die waren doppelt.
Aber Maja, die hat davor keine Angst.
Die hat dafür Angst vor dem Straßenverkehr.
Aber das hatte ich Euch schon erzählt.
Und da wir heute wie gesagt beim Tierarzt waren, konnten wie die fragen was man da macht.
Und, was soll ich sagen?
Leberwurst!
Ja.
Leberwurstschnittchen...
Um ihr die Angst vor der Straße zu nehmen und daraus ein positives Erlebnis zu machen:
"Straße ist cool, da gibt es leckere Leberwurstschnittchen!"
Und zum Beweis der These, gab es für Maja Leberwurstpaste, während die Tierärztin ihr eine erste Impfung und den Chip spritzte.
Maja hat nicht mal gezuckt.

Also, Leberwurst hilft.
Ich würde wetten, dass Maja beim nächsten Tierarztbesuch noch lieber hingeht, als sie es ohnehin schon tut.
Wenn da nur nicht die blöde Straße wäre.
Noch.
Aber da haben wir ja jetzt einen Tipp.
Wir werden berichten ob und wie das funktioniert hat.

Ansonsten gilt:
Maja ist bei bester Gesundheit, wiegt inzwischen 12,8 Kilo (300 Gramm Zunahme in fünf Tagen) und wurde heute auch endlich angemeldet, da sie ja jetzt auch einen Impfpass hat.
Den Chip braucht sie auch, da sie sowohl ausgewachsen mehr als 20 Kilo wiegen und größer als 40 Cm sein wird.(tw)
Potsdam, den 14.03.2011

14.03.2011

Die ersten drei Tage

Nachdem der erste Tag mit Maja im Hause etwas hektisch war, kam dann endlich etwas Ruhe ins Haus. Wobei man sagen muss, dass weder Hektik noch Unruhe von Maja sondern von uns bzw. unseren zahlreichen Besuchern ausgegangen sind.
Maja zeigte sich von Anfang an von ihrer allerbesten Seite.
Es gab am ersten Tag zweimal ein ganz kurzes Geheule zu hören, in dem sie mitteilen versuchte, dass sie nach hause will. Aber inzwischen sind wir ihr neues Rudel und ihr neues zu hause.
Das ist mehr als eindeutig.
Aber das war es dann auch schon.
Gebellt hat sie gestern, am Sonntag zum ersten Mal.
Und da auch eher vorsichtig und auch nur wegen einer Plastikflasche, die nicht so wollte wie sie...
Den ersten Tierarztbesuch hat sie bereits am Freitag hinter sich gebracht.
Sie wog am 11.03, bei bester Gesundheit, 12,5 Kilo.
Nach 12 Wochen…

Ansonsten hat sie sich sehr gut bei uns eingelebt.
Zumindest macht das den subjektiven (aber Freunde können es bestätigen , auch objektiven) Eindruck.

Nachdem wir einen ersten Versuch sich Aufmerksamkeit zu verschaffen während wir am Esstisch saßen ignoriert hatten, geht sie, wen wir am Esstisch sitzen, klaglos zu ihrer Decke im Wohnzimmer und legt sich dorthin. Das hat den Vorteil, dass wir ungestört Essen können und sie (noch?) nicht bettelt. Aber auch sonst ist sie der Sonnenschein der Familie und sehr, sehr entspannt.
Unseren Garten hat sie dann am Freitag okkupiert und sie liebt es sich dort aufzuhalten. Selbst die Terrassenstufen stören sie nicht mehr und so hat sie ein wunderbares Auslaufgehege und wir einen entspannten Welpen, den man schnell und leicht Auslauf verschaffen kann.

Nachts wird sie aktuell nur noch einmal wach um vor die Tür zu gehen.
Das geht sehr schnell und ist momentan auch zu bewältigen, weil wird das in Wechselschichten gemeinsam bewältigen.
Bisher.
Aber das soll und wird sich auch ändern, denn das klare Ziel ist es sie schnellstmöglich stubenrein (ist sie eigentlich) und zum Durchschlafen zu bekommen.
Generell ist sie sehr kinderlieb, denn die diversen Kinder, die uns bisher auf unseren Spaziergängen begegnet sind bzw. die uns schon besucht haben, werden freudigst von Ihr abgefeiert.
Auch sehr schön klappt das im Umgang mit den anderen Hunden in der Nachbarschaft. Das Video mit Alina, der Dogge von Gegenüber stelle ich nachher nochmals als Beweis ein. Aktuell ist sie diejenige, die sich unterwirft. Aber ich ich tippe, dass sich das mit Gewichts- und Größenzunahme schnell ändern wird.

Die ersten erzieherischen Maßnahmen fangen ebenfalls an zu greifen.
Sie hat uns dermaßen im Griff, dass direkt jeder sie streichelt und oder mit ihr spielt, wenn ihr danach ist.
Aber auch das Gehorchen auf Namen und Befehle wie Komm und Sitz werden fleißig trainiert.
Belohnung erfolgt mit Leckerlies in Form von Trockenhundefutter und bei der Rudelführerin Christine klappt das auch schon sehr gut.
Bei mir immer dann, wenn ich die Stimme etwas erhebe und bei den Kindern...
Naja, ihr kennt ja das Video mit Sophie.
Aber auch das wird von Tag zu Tag besser.
Allerdings ist Maja auch noch zu oft abgelenkt oder Abends dann zu kaputt, von den vielen Eindrücken und Spaziergängen, um alles noch hoch konzentriert anzugehen.
Und sie ist ein Schisser.
Wenn Sie Geräusche hört die sie nicht kennt, hat sie genauso Angst, wie vor neuen unbekannten Hunden und vor allem vor dem Straßenverkehr. Da ist bei uns zu Hause ja auch deutlich entspannter für sie.

Ach ja. Freunde von uns, die sie Donnerstagabend gesehen haben, waren so begeistert, dass sie sich am Sonntag direkt eine Schwester von Maja, die Emma geholt haben. Also. Es sind jetzt nur noch vier vom Wurf vorhanden. Wer will, sollte nicht zu lange zögern. Einen Kontakt stellt Christine bestimmt gerne her!(tw)
Potsdam, den 14.03.2011

PS Happy Birthday Uwe!

13.03.2011

Video - Hundeerziehung Part I

12 Wochen ist Maja jetzt alt.
Und bereits bestens erzogen.
Nachts meldet sie sich, wenn sie muss.
Und gehorchen tut sie auch schon.
Beweis gefällig?
Bitte sehr:


Aber sie hat auch schon neue Freunde gefunden, wie Alina von gegenüber...


(tw)
Potsdam, 13.03.2011

Maja? Wie Maja?

Wir, das sind Anna (11 Jahre), Sophie (14), Christine und ich das, was man wohl als typisch deutsche Familie bezeichnet.
Haus, zwei Kinder, zwei Autos, zweimal im Jahr Urlaub.
Ok, vielleicht nicht ganz typisch.
Aber wir sind eine intakte Familie.
Und eine sehr zufriedene, denn alle vier haben sich und ihr Leben arrangiert. 
Hobbys, Beruf/Schule und Alltag sind durchgeplant und funktionieren perfekt.
Auch ein Grund, warum wir, trotz Platz und dem emotionalen Wunsch nach Hund,
uns bisher keinen Hund geholt haben.
Denn alles funktionierte und man (war) frei.
In seiner Zeit und in seinem Handeln.
Seitdem Emma (das Familienkaninchen) im September 2009 gestorben ist, waren wir tierlos und konnten problemlos Wochenende nutzen um die Familie in Hamburg zu besuchen ohne uns um die Versorgung von Emma kümmern zu müssen.
Wie gesagt.
Rational waren wir uns alle einig.
Aber was ist die Ratio ohne die Emotion?
Nichts.
Als dann im Dezember auf dem Reiterhof auf dem Anna viel Zeit verbringt, ein Wurf mit 11 Welpen ein neues Zuhause suchte, blieben wir standhaft.
Die Welpen sind supersüß.
Jeder von uns wollte am liebsten einen (egal welchen) mitnehmen.


Doch der Verstand sagte stets:
Nein!
Und so war klar:
Wir bleiben hundefrei!
Bestimmt.
Und weil dem so ist, schreibe ich dieses Blog.
Bestimmt nicht.
07.03.2011 - Der Tag der Entscheidung "Wir nehmen einen Hund!"

Am 07.03 war es dann endgültig um uns geschehen, denn trotz aller
"Wir nehmen auf keinen Fall einen Hund!"-Beteuerungen haben wir einen.
Hund.
Wir.
Die rationalen...


Sie heißt Maja, ist am 15.12.2010 geb. und eine Mischung aus Irish Setter und Australian Sheperd und seit dem 10.März bei uns.
Und, was soll ich sagen?
Sie ist super-super-super süß.
Wer mich kennt weiß, dass (fast) ich nie zum Übertreiben neige.
Aber Maja ist einfach der Hit.
Und weil uns viele Freunde Verwandte und Bekannte angesprochen haben, schreibe ich ab sofort diesen Blog.
Denn das ist die einfachste und modernste Form der Berichterstattung.
Und so werdet ihr hier, wenn ihr denn mitlesen wollt, Berichte, Bilder und das eine oder andere Video von Maja finden.

Und natürlich freuen wir uns über eure Reaktionen, Fragen und auch Besuche.(tw)
Potsdam, 13.03.2010